„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.“

Wilhelm von Humboldt

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1875

wird der Betrieb durch Bernhard Stolz († 1921) als Maurerbetrieb in Untererthal bei Hammelburg gegründet. Mit drei Steinhauern und zwei bis drei Helfern – je nach Auftragslage – führt er das Geschäft über den 1. Weltkrieg hinweg bis 1919. Damals werden noch Steine aus heimischen Brüchen mit Holzkarren zu den Baustellen transportiert, von Hand gerichtet und vermauert.

1919

wird der Betrieb an den Sohn Josef Bernhard Stolz (†1950) übergeben. In der schweren Inflationszeit von 1919 bis in die 30er Jahre geht die Verarbeitung von Bruchsteinen zurück. Es werden sogenannte „Russen“ gebrannt, luftgetrocknete Lehmsteine, die anschließend, mit Rasen abgedeckt, auf offenem Feld gebrannt werden.

1936

wird der Betrieb von Gregor Stolz, Sohn von Josef Bernhard Stolz, übernommen. Die Jahre 1933 bis 1942 bilden einen Höhe- und einen Tiefpunkt in der Geschichte der Firma.

1933 bis 1942

bringen große Aufträge für die Wehrmacht. Zeitweise beschäftigt das Unternehmen bis zu 400 Mitarbeiter, die zum Teil täglich aus dem “Hessischen” mit Lastwagen geholt werden. 1942 wird der letzte Mann entlassen, nachdem Gregor Stolz 1940 selbst zum Militär eingezogen worden ist.

1946

nach der Rückkehr von der Ostfront beginnt Gregor Stolz das Unternehmen erneut aufzubauen. Aus dem ehemaligen umfangreichen Fuhrpark vor dem Krieg ist lediglich noch eine Walze übrig geblieben.

1958

Ernst Stolz steigt in das Unternehmen ein. Es ist wieder ein gesunder Betrieb entstanden.

1964

wird ein Asphaltmischwerk in Untererthal “Am Steinig” eröffnet. Damit beginnt die Geschichte des Straßenbaus im Unternehmen Gebr. Stolz.

1970

errichten die Gebrüder Stolz ein Fertigteilwerk in Untererthal und nehmen es in Betrieb.

1978

übernimmt Armin Stolz die Geschäftsführung von seinem Vater Gregor Stolz. Daraufhin wird der Firmensitz nach Bad Kissingen-Albertshausen verlegt. Die Gebr. Stolz KG mit Kommanditist Gregor Stolz († 1995) und seinen beiden Söhnen Egon Stolz († 1994) und Armin Stolz als Komplementären wird gegründet.

1991

gründen die Gebrüder Stolz eine Niederlassung im thüringischen Walldorf bei Meiningen. Die folgenden Jahre der Wende bringen dem Unternehmen einen erheblichen Aufschwung.

1994

wird das neue Bürogebäude eingeweiht. Der Firmensitz wird wieder nach Hammelburg-Untererthal verlegt.

2006

tritt schließlich Alexander Stolz, Sohn von Armin Stolz, der Geschäftsführung bei.

2017

Armin Stolz ist verstorben (†).